GDPR Moot Court

General Data Protection Regulation

Moot Court Competition

ELSA Austria veranstaltet gemeinsam mit mehreren Datenschutzjurist*innen (siehe unter „Das Team„) den ersten österreichweiten GDPR Moot Court. Unterstützt werden sie vom Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien und Top-Rechtsanwaltskanzleien.

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Du interessierst dich für Datenschutzrecht und studierst an einer österreichischen rechtswissenschaftlichen Fakultät? Dann bewirb dich gleich hier.

Bewerbungsunterlagen:

  • Motivationsschreiben (max. 350 Wörter)
  • Lebenslauf
  • Sammelzeugnis
  • evtl. weitere einschlägige Zeugnisse

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Frequently Asked Questions

Was ist ein Moot Court?

Ein Moot Court ist ein fiktives Gerichts- oder Behördenverfahren, das zwischen Teams von Studierenden ausgetragen wird. Beim GDPR Moot Court bestehen die Teams aus 2 bis 4 Studierenden. Es gibt eine schriftliche und eine mündliche Phase. Die Teams verfassen also zunächst einen Schriftsatz und verhandeln einen (fiktiven) Fall anschließend vor einer mit Datenschutzexperten besetzten Jury. Die Teams werden bei der Vorbereitung jeweils von erfahrenen Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen unterstützt.

Was bringt mir ein Moot Court?

Studierende können durch die intensive Beschäftigung mit der Materie und der Betreuung durch Expert*innen einschlägiges Fachwissen erwerben. Das umfasst neben neuen rechtlichen Kenntnissen auch Fähigkeiten wie das Verfassen eines Schriftsatzes, Soft Skills, Verhandlungsfähigkeiten und Teamwork. Nebenbei können sie auch ihr Netzwerk vergrößern.

Worum geht es bei diesem Moot Court?

Wie der Name schon verrät, ist das Datenschutzrecht, speziell die Datenschutz-Grundverordnung („DSGVO“, bzw. auf Englisch „GDPR“), das Thema dieses Moot Courts. Die Studierenden schlüpfen in die Rolle von Rechtsvertreter*innen und verfassen entweder eine Datenschutzbeschwerde für eine (fiktive) betroffene Person oder eine Stellungnahme für den Verantwortlichen, mit der die Datenverarbeitung verteidigt wird. Anschließend findet eine mündliche Verhandlung vor einer Jury, die die Datenschutzbehörde darstellt, statt.

In welcher Sprache findet der Moot Court statt?

Der Moot Court 2021 findet zur Gänze auf Deutsch statt. Die Studierenden müssen Schriftsätze auf Deutsch verfassen und auch ihre mündlichen Plädoyers in dieser Sprache halten.

Wer sind die Betreuer*innen?

Die Betreuer*innen sind Rechtsanwält*innen, Rechtsanwaltsanwärter*innen oder Universitätsassistent*innen mit Erfahrung im Datenschutzrecht. Jedes Team bekommt zumindest eine/n Betreuer*in zugewiesen und bekommen so praxisnahe Unterstützung für Ihre Schriftsätze und die Vorbereitung ihrer Plädoyers. Wir freuen uns schon jetzt folgende Betreuer*innen bekanntgeben zu können:

  • Baker McKenzie Rechtsanwälte LLP & Co KG
  • Freshfields Bruckhaus Deringer LLP
  • Knyrim Trieb Rechtsanwälte OG
  • Schönherr Rechtsanwälte GmbH
  • Sigmund Freud Privatuniversität, Fakultät der Rechtswissenschaften: Mag. Lukas Wieser (Universitätsassistent Fachbereich Öffentliches Recht und Europarecht), Mag. Dominik Prankl (Universitätsassistent Fachbereich Zivilrecht)
  • Thurnher Wittwer Pfefferkorn & Partner Rechtsanwälte GmbH
  • Universität Wien, Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht: Mag.a Marie-Catherine Wagner, Mag. Ziga Skorjanc und Johanna Göschlberger
  • Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH & Co KG

Weitere Betreuer*innen werden laufend bekanntgegeben.

Wer sitzt in der Jury?

In der Jury sitzen drei Datenschutzexperten mit Praxiserfahrung. Die konkrete Zusammensetzung wird bei jeder mündlichen Verhandlung variieren. Wir freuen uns schon jetzt folgende mögliche Jurymitglieder bekanntgeben zu können:

  • Dr. Eva Souhrada-Kirchmayer, Richterin am Bundesverwaltungsgericht
  • Dr. Andreas Zavadil, Sachbearbeiter bei der Datenschutzbehörde
  • Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien
  • Univ. Prof. Dr. Konrad Lachmayer, Vizedekan und Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Grundlagen des Rechts an der Sigmund Freud Privatuniversität
  • Mag. Max Schrems, Datenschutzaktivist und Vorsitzender der Datenschutz-NGO noyb
Wer kann alles mitmachen?

Mitmachen können Studierende aller juristischen Fakultäten in Österreich, sofern sie im vorigen Wintersemester an einer juristischen Fakultät inskribiert waren und großes Interesse an datenschutzrechtlichen Fragestellungen haben.

Wie kann ich mich bewerben?

Sende einfach deine Bewerbungsunterlagen, bestehend aus einem Motivationsschreiben (max. 350 Wörter), deinem Lebenslauf, deinem Sammelzeugnis und einschlägigen Zeugnissen (sofern vorhanden) an gdpr@mootcourt.eu. Bitte fasse alles in einem PDF-Dokument zusammen. Du kannst dich entweder alleine oder schon mit 2-3 Kolleg*innen als komplettes Team bewerben. In diesem Fall sind die Unterlagen von allen Teammitgliedern zu übermitteln.

Kann ich mir diesen Moot Court anrechnen lassen?

Eine Anrechnung als Lehrveranstaltung ist leider noch nicht möglich. Du bekommst aber eine Teilnahmeurkunde für deinen CV. Zusätzlich werden der beste Schriftsatz und das beste Plädoyer ausgezeichnet. Über Webseiten und soziale Medien unserer Partner wird über den Moot Court und Deine Erfolge berichtet.

Wann und wie findet der Moot Court statt?

Im Mai findet ein einleitendes Meeting statt, in dem der genaue Ablauf erklärt, die Teams gebildet und zumindest einer/einem Betreuer*in zugeteilt werden. Dann erhalten die Teams den Sachverhalt, auf dessen Grundlage zuerst das Beschwerde-Team einen Schriftsatz verfasst und dann das Verantwortlichen-Team darauf repliziert. Die Teams werden bei Bedarf auch die Möglichkeit haben, Fragen zum Sachverhalt zu stellen. Die mündlichen Verhandlungen (es treten immer zwei Teams gegeneinander an) werden in der Woche vom 14. bis 18. Juni online stattfinden. Weitere Informationen kommen bald.

Das Team

Der GDPR Moot Court findet auf Initiative mehrerer in Österreich tätiger Juristen statt, die die Idee hatten, einen Moot Court rein zum Thema Datenschutz zu veranstalten, um schon Studierenden erste Erfahrungen dieser stets an Bedeutung gewinnenden Materie zu ermöglichen. Mit Unterstützung von ELSA Austria und dem Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien stehen sie als Organisatoren hinter dem Moot Court, sind für die inhaltliche Gestaltung (Sachverhalt, Entgegennahme und Bewertung der Schriftsätze) verantwortlich und führen durch die Veranstaltung:

Martin Baumann

Martin Baumann

Datenschutzjurist im Beschäftigtendatenschutz bei Österreichische Post AG in Wien

Marco Blocher

Marco Blocher

Datenschutzjurist bei noyb – Europäisches Zentrum für digitale Rechte in Wien

Alan Dahi

Alan Dahi

Datenschutzjurist bei noyb – Europäisches Zentrum für digitale Rechte in Wien