ELSA Law Review
Der Ursprung dieses Formats liegt im angloamerikanischen Raum. Die meisten Universitäten in Amerika haben ihren eigenen Law Review. Der älteste wurde an der University of Pennsylvania gefunden, welcher bereits im Jahr 1852 publiziert wurde. Auch bei ELSA erfreut sich dieses Projekt neben ELSA Austria auch bei Nationalgruppen wie ELSA Poland, ELSA Slovakia, ELSA Malta, ELSA Turkey und anderen an Beständigkeit. Die erste Edition des ELSA Austria Law Review widmete sich dem Thema „Internationalität und Recht“ und wurde am 27.10.2016 im Bundesministerium für Justiz erstmals präsentiert. Seither befasste sich der EALR mit Themen wie Kartell- und Wettbewerbsrecht, dem ErbRÄG und Technologierecht.
Thema 2024/25: „Human Rights and Criminal Justice“
Ablauf der ELSA Law Review
Phase I: Vorbereitung & Einreichung der Beiträge
In der Vorbereitung plant der VP in charge of AA von ELSA Austria den ganzen Verlauf des Projekts. Es geht hierbei darum das Thema festzulegen, die Calls, sowohl für die Positionen im Editorial Board, als auch für die Beiträge, zu formulieren und auszusenden, Professoren, die das einschlägige Rechtsgebiet lehren oder andere Spezialisten für die EALR zu gewinnen, den Verlag Österreich als Publishing Partner und das BMJ als Kooperationspartner zu kontaktieren, vorläufige Deadlines festzulegen, gemeinsam mit dem Editorial Board bereits vorhandene Dateien wie zB Zitierregeln zu überarbeiten, etc.
Phase II: Review
In dieser Phase prüft das Editorial Board, die Beiträge anhand der intern festgelegten und formellen Voraussetzungen für die Law Review (Einhaltung der Formvorschriften, Plagiatsüberprüfung,… ). Anschließend wird der Inhalt des akademischen Beitrags von Expertinnen und Experten des jeweiligen Fachgebietes untersucht (die oben erwähnten Professoren oder andere Spezialisten). Sämtliche Änderungen, sowohl Form, als auch Inhalt betreffend, werden dabei mittels Mark-Ups gekennzeichnet und an die AutorInnen zur Korrektur zurückgesendet. Das Editorial Board nimmt also selbständig keine Änderungen im Text vor.
Phase III: Verarbeitungs- und Druckphase
Dabei werden dann die besten der endgültig fertigen Beiträge, sowie Vorworte, Leitartikel, allgemeine Informationen, das Cover, etc. zu einer zusammenhängenden Datei verarbeitet, welche dann im Anschluss zum Druck an den Verlag Österreich übermittelt wird.
Phase IV: Veröffentlichung
Schlussendlich soll sich die Arbeit auch lohnen und die EALR publik gemacht werden. Der jeweilige VP in charge of AA kann dann entscheiden, ob er/sie eine Publikationsfeier plant um größere Reichweite zu schaffen oder lediglich die Versendung an die Universitätsbibliotheken, Partner, etc. Die EALR wird seit ihrer 2. Edition auch regelmäßig in die E-Library des Verlag Österreichs aufgenommen. Unter folgendem Link sind alle Artikel der letzten EALR Editionen abrufbar: E-Library
European Future Challenge
In Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Cerha Hempel sowie ELSA Bulgaria, ELSA Hungary, ELSA Romania, ELSA Slovak Republic und ELSA Slovenia veranstaltet ELSA Austria 2025 bereits zum vierten Mal die European Future Challenge. Die Teilnehmer sollen Texte zum Thema „Regulating AI for a Sustainable Future: Legal Challenges and Opportunities“ schreiben.
Sowohl die nationalen als auch die internationalen Sieger der Challenge können sich auf ein Praktikum bei Cerha Hempel freuen.
„By participating, you will have the unique opportunity to expand your legal knowledge, engage with cutting-edge issues in AI regulation, and build valuable skills for your future career. Moreover, you’ll be rewarded with the chance to compete on an international level, judged by a renowned jury of experts in law. The best national essays will win exciting prizes, and there’s also a cash prize for the international winner!
But that’s not all! This competition is an incredible networking opportunity. You’ll connect with fellow students, professionals, and academics from across Europe, opening doors for future collaborations and career prospects“
ELSA Legal Research Group
Die Legal Research Group (LRG) ist ein Projekt von ELSA International, wobei Nationalgruppen als Forschungsgruppen daran teilnehmen können. Es wird ein Fragenkatalog zu einem gewissen Themenbereich gestellt, den es auszuarbeiten gilt. Die Arbeitssprache bei diesem Projekt ist Englisch und das Ziel ist es einen internationalen Rechtsvergleich aufzustellen. Schlussendlich ist es das Ziel einer jeden nationalen Forschungsgruppe rechtzeitig einen „Final Report“ mit den nach nationalen Recht ausgearbeiteten Fragen an ELSA International zu übermitteln, damit ein Rechtsvergleich aufgestellt werden kann. Nähere Informationen zur LRG (Positionen, Ablauf, Fragenkatalog, etc) sind unter https://legalresearch.elsa.org zu finden.
Für die Teilnahme einer Nationalgruppe an der LRG gibt es einen „eigenen Vorstand“, also verschiedene Positionen abseits vom National Board, die besetzt werden müssen, damit eine nationale Forschungsgruppe an der LRG auch wirklich teilnehmen kann. Dieser „eigene Vorstand“ besteht aus:
National Coordinator
National Academic Coordinator
National Researcher
National Linguistic Editors
Die National Linguistic Editors sind, da es sich um ein internationales Forschungsprojekt mit der Arbeitssprache Englisch handelt, wichtig um die Qualität des Legal English zu gewährleisten. Die National Linguistic Editors sind also für die sprachliche Überprüfung der Recherchen zuständig.
